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Staatsoper Unter den Linden, Berlin
Giuseppe Verdi Un ballo in maschera


Naglestad was at her vocal and emotive best in Act II's 'Ma dall'arido stelo divulsa,' which she delivered with equal parts nobility and desperation. She sang the heartrending 'Morro, ma prima in grazia,' with consistent intensity and pitch while being 'strangled' by Renato.
Opera News

Die Sängerbesetzung ist exquisit...Catherine Naglestad versteht es, ins Innere der Amelia vorzudringen, aus Ton und Tat einen Charakter zu formen. Ihre beiden Arien sind emotionale Inseln, Ankerpunkte in einem kalten Meer der Klänge...
Der Tagesspiegel

Wunderbar Catherine Naglestad als Amelia, eine Frau hin- und her gerissen zwischen Liebesverlangen und Schuldgefühlen. Ihr edler Sopran ist zu feinster Nuancierung fähig, macht zartes Begehren, leidenschaftliche Ausbrüche und Todesangst gleichermaßen glaubwürdig. Sie zieht das Publikum in ihren Bann, …
Der neue Merker

The versatile American soprano Catherine Naglestad, as Amelia, also demonstrated notable Verdian credentials. The voice has the requisite power and range for Verdi's soaring melodies. Above all, she impressed with the depth of her musicianship and skill at vocal coloring. She was especially effective in "Morrò, ma prima in grazia," an aria that often emerges as embarrassingly sentimental as Amelia begs Renato, who is about to kill her, to let her see their young son a final time. Naglestad sang it with an understated intensity that emphasized her personal peril and almost made her request seem like a delaying tactic.
International Herald Tribune

Man kennt Catherine Naglestads sensible, intensive Rollenporträts aus Stuttgart - Alcina, Norma, Alceste, Elisabetta - und freut sich doch wieder über die Zartheit ihres Spiels und zugleich die Kraft ihres Singens, die jenseits aller Brillanz zu Herzen geht.
Klassikinfo.de

Catherine Naglestad spielt und singt mit umwerfender Präsenz und äußerster vokaler Hingabe dieses leicht hysterische, unbefriedigte Luxusgeschöpf, das den sicheren Hafen seiner Ehe verlässt, um sich beim wahrsagenden Küchenpersonal Exotikerlebnissen, sodann – im durchsichtigen Negligé nächtens an einem unheimlichen Ort – Schauern der Angstlust hinzugeben.
Frankfurter Allgemeine Zeitung

It helps that the house has assembled a first-rate cast, headed by Catherine Naglestad's full-blooded Amelia. Naglestad molds a gripping sound with consummate refinement.
Bloomberg News

An Jenis' Seite brilliert Catherine Naglestad in beinahe schon gewohnter Manier. Wenn sie, in Erwartung des Todes, zu ihrem Abschiedsgesang "Morrò ma prima in grazia" ansetzt, steht die Welt für einen Augenblick still.
Frankfurter Rundschau

Wie Catherine Naglestad in ihrem Nachthemd hin- und hergeweht wird von den leidenschaftlichen Stürmen aus Abwehr und Sehnsucht, wie sie einmal ganz fraulicher Körper scheint und dann wieder wie ein dünnes Hemdchen über die Bühne flattert, wie ihr kraftvoller, fast schroffer Sopran dunkel durch alle diese Stürme leuchtet, das ist ganz einfach großartig.
Berliner Zeitung

Catherine Naglestad vermag mächtig aufzudrehen und triumphale Töne aus sich herauszuschleudern.
Die Welt

Catherine Naglestad zeichnet Amelia als eine in die Jahre kommende, vernachlässigte Ehefrau, der allzu spät und unter ungünstigsten Bedingungen die große Liebe begegnet. Zerrissen zwischen dem großen Gefühl und lang geübter, eleganter Contenance liefert Naglestad das Porträt einer Frau, der durch die Liebe ihre eigene große Lebenslüge und damit die Nichtigkeit ihrer ganzen Existenz bewusst wird.
Süddeutsche Zeitung

Catherine Naglestad, mittlerweile weltweit geliebt für ihre seelenvollen Rollenporträts, ist für die zwischen Gattentreue und Bereitschaft zum Ehebruch aufgezehrte Amelia eine Idealbesetzung. Mit ihr fühlt und leidet man in diesem auf mehreren Kommunikationsebenen seine Täuschungsmanöver und Versteckspiele durchexerzierenden Drama von der Liebe und dem Tod.
Südwest Presse

Catherine Nagelstad ließ die Amelia kraft ihrer stimmlichen Farbgebung wunderbar schweben.
Neues Deutschland

Catherine Naglestad als Amelia ein dramatisch lyrischer Sopran, der vor allem mit einer vielfarbig strahlenden Mittelage und sicher gesetzten Piani im oberen Register zu fesseln wusste. Die Amerikanerin gehört seit einiger Zeit zu den spannendsten und flexibelsten Künstlerinnen auf internationalen Podien. Darstellerisch ist Naglestad ein echtes Erlebnis – zuletzt als grandiose Tosca in der Baden-Badener Lehnhoff-Fassung. Jede Geste wirkt aufs höchste natürlich und ehrlich – stets gelebt, nie gespielt.
Klassik.com

Vom Musikalischen gesehen sowieso: Beczala / Jenis / Naglestad fuhren zu Höchstleistungen auf. Inmitten dieser großartigen Sopranistin - Naglestad erinnerte mich an den stets so rauchig mitgeklungen habenden Leontyne-Price-Sound, doch die Naglestad klingt noch viel rauchiger, erotischer, und ihre Spitzentöne wandern zwischen Engelsüß bis Erdbeben - war schwerlich abzuschätzen, wer den "würdigeren" Partner gab.
Kultur-Extra


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