Presse

 
   
 

Staatsoper Stuttgart (2006)
Christoph Willibald Gluck Alceste

Empfohlen von Klassik.com: „God bless Alceste“ …. Catherine Naglestad ist es zu verdanken, dass diese Rolle zu einem authentischen Leben erweckt wird – nicht umsonst wurde ihr der ‘Oscar’ der Sängerin des Jahres 2006 verliehen. Ihr feines Minenspiel ist genauso eindrucksvoll wie ihr ausdifferenzierter Sopran, der alle Facetten des Lyrischen abbildet, aber auch zu dramatischen Ausbrüchen fähig ist.
Klassik.com

Catherine Naglestad sang die Alceste nicht nur, sie verkörperte diese Rolle im besten Sinn des Wortes: durch die Arbeit mit Stimmbändern und Kopfresonanzen ebenso wie durch winzige Drehungen der Knie, der Augen, der Fingerkuppen. Dafür und für ihre anderen Partien in Stuttgart wurde sie zur «Sängerin des Jahres» gewählt
Opernwelt-Jahrbuch, Bilanz 2006

...Alceste materialised as a personal triumph for Catherine Naglestad in the title role...Naglestad probed deep beneath the skin of her character, her face reflecting minutely her innermost thoughts...(she) gave her long spun lines an original beauty and sensuousness. Her intonation is faultless, her declamation scrupulous, with even the longest stretches of recitative emerging highly differentiated, her stream of bronzed tones culminating in majestic climaxes.
Opera News

...her Alceste grew with every entry, rising to heroic status with an unstoppable flow of incandescent tone that culminated in a radiant top B flat in 'Divinites du Styx'. She is a highly intelligent singing actress.
Opera

Naglestad's Alceste is passionate and torn, voluptuous of voice and compelling on stage.
Financial Times

...the compelling American soprano Catherine Naglestad...The poignant aria 'Ah divinites implacable' stood out as an exquisite moment of lyrical repose.
International Herald Tribune

This Alceste's musical firmament is studded with stellar performances - Catherine Naglestad again shows us why she is such an asset in baroque and classical repertoire. A total committed study of trauma and desperation underpinned by fearless vocal authority - singing of intoxicating beauty and at times ravishing stillness.
The Opera Critic

...die grossartige Leistung Catherine Naglestad in der Titelrolle, die sich vor so berühmten Vorbildern wie Inge Borkh, Maria Callas, Kirsten Flagstad, Shirley Verrett und Jessye Norman nicht zu verstecken braucht...
tanznetz

…Also bietet Stuttgart für Glucks “Alceste” ein paar Wunderwesen auf, angefangen bei der Sängerschauspielerin Catherine Naglestad…. Aus fast statischen Posen heraus singt und spielt Catherine Naglestad eine moderne Frau, deren Opferbereitschaft nichts Hascherlhaftes besitzt; hier geht die Rollengestaltung musikalisch und szenisch untrennbar zusammen und auf. Beinahe in Echtzeit wird das Psychogramm dieser Frau entworfen, ihr selbst gewählter Weg in den Tod. Nichts Larmoyantes blitzt da auf, nichts Sentimentales, kein Kitsch, keine religiöse Verklärung: Glucks “Alceste” als eine Geburtsstunde der modernen Psychologie.
Süddeutsche Zeitung

…Vor allem aber unter die Haut geht aber die Titelfigur durch Catherine Naglestad, die ihren expansiven Sopran in wunderbar feiner Nuancierung zu nutzen weiß. Sie gibt der vom Volk wie eine Aussätzige behandelte Titelfigur, die sich für ihren Gatten opfern und für ihn sterben will, ein erschütternd glaubhaftes Profil.
Neue Zürcher Zeitung

…Scheinbar mühelos variiert Naglestad sogar in Schwindel erregenden Höhen noch die Emotionen der todgeweihten Alceste. Dabei bewältigt sie nicht nur den Balanceakt zwischen den oft minutenlangen aufwendigen lyrischen und dramatischen Passagen mit ihrem durchdringenden Sopran. Auch schauspielerisch ist die inzwischen oft auf Bühnen in Paris und San Francisco gefeierte Stuttgarterin bestens aufgelegt.
dpa

…Mit der wunderbaren Catherine Naglestad in der Titelpartie entwerfen sie eine präzise, minutiöse Seelenanalyse einer Frau, die sich unrettbar und ohne persönliche Schuld in eine Ausweglose Lage verstrickt. … Gesang und Körperausdruck erreichen ein Höchstmaß an Eindringlichkeit. Catherine Naglestad entfaltet in ihrem expressiven Gesang und ihrem Spiel den unerhörten Reichtum dieser Figur. Ein faszinierender Kanon aus Haltungen, Gesten, Blicken.
Frankfurter allgemeine Zeitung

…Catherine Naglestad, die sich an diesem Abend in stimmlicher Hochform zeigte, weiß durchaus den schauspielerischen Anforderungen des Regiekonzeptes gerecht zu werden. Jede Körperhaltung, jede Mimik dient der emotionalen Verdeutlichung der Figur. Mit ihrer runden, weichen Stimme, die nach einer kräftigen Mittellage noch in der Lage ist, in höheren Bereichen noch einmal neue Leuchtkraft zu gewinnen und die vorbildlich über alle Registerbrüche hinweg geführt ist, wird die Figur der Alceste zum Sympathieträger, zum emotional handelnden Menschen und damit individuellen Außenseiter der Sektengemeinschaft.
KLASSIK.com

… Catherine Naglestad gibt diese Ausgestoßene mit einer Stimme, die alle Facetten des Lyrischen kennt und die dramatischen Abgründe nicht scheut. Ihrem Spiel, ihrem Gesang ist eingeschrieben, wie sehr diese Alceste der Moderne mit sich kämpft, einerseits ihre vermeintlichen Pflicht als Ehefrau zu genügen und dafür selbst den Tod in Kauf zu nehmen. Dass diese Entscheidung kalt lächelnd gebilligt wird, übersetzt sie in ein Minenspiel, das mindestens ebenso virtuos wie ihr Gesang ist an diesem Abend. Dieses zitternde Auftrumpfen im Ton, als sie den Göttern des Styx fast ein wenig höhnisch ihren Edelmut entgegengingt, geht unter die Haut, ebenso wie später die herzzerreißende Auseinandersetzung mit Admete.
Stuttgarter Zeitung

… wunderbar weich schwang ihr Sopran aus, wenn es galt, dem leid und der Verzweiflung Töne zu leihen. Doch auch an den Stellen, an denen kraftvolle Präsenz und sichere Höhe gefragt war, blieb sie nichts schuldig. Dass sie darüber hinaus der Titelrolle darstellerisch anrührendes Profil zu geben vermochte, machte das Glück vollkommen.
stimme.de

… Eine Bravo-Huldigung sondergleichen ging am Schluss über Catherine Naglestad nieder, dass die Gefeierte wie getroffen davon in einen tiefen Knicks sank. Ihre Alceste war eine Offenbarung. Sie verlieh dieser höchst anspruchsvollen Rolle in Glucks gleichnamiger Oper Glanz und Brisanz zugleich. Ihr wundervoll leicht und warm klingender Sopran war wie geschaffen für die lyrische Partie mir all ihren Schattierungen und dramatischen Verwerfungen. Und auch schauspielerisch gab sie der Frau zwischen dienender und kühn handelnder Gattin packend Gestalt.
Reutlinger General-Anzeiger


…Superb: Naglestads Alceste
Musikalisch steht und fällt jede “Alceste” mit der Titelinterpretin. In der Staatsoper steht sie nicht, sondern ragt; Catherine Naglestad singt (und spielt) ein schlichtweg superbe Alceste mit edlen lyrischen Linien, substanzvollem Piano, kehlig-expressivem Forte, beherrschter Zurückhaltung und dramatischer Entfaltung der leuchtenden Soprankraft. Kristallklar ist ihr Stimmansatz, kontrolliert das natürlich ausschwingende Vibrato. Die feinste Fiber der Empfindung wird Gesang: So ungekünstelt nahe bringt Naglestads Kunst die Bühnenfigur.
Esslinger Zeitung

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